Wie Ghee wirkt und wie du es selber zubereiten kannst
- jruedisuehli
- 21. Mai 2022
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 27. Feb. 2023

Ghee wird auch geklärtes Butterfett genannt und ist aus der ayurvedischen Küche nicht wegzudenken. Die Butter wird so lange geköchelt, bis sich alle absolut reinen Bestandteile abgesetzt haben. Es ist das einzige tierische Fett, das aufgrund seiner Reinheit und seiner besonderen Eigenschaften in der ayurvedischen Küche Anwendung findet. Die Nachteile von tierischen Fetten anderer Art enthält Ghee nicht mehr. Menschen die zu Trockenheit neigen, dies kann Typbedingt sein oder mit erhöhtem Alter eintreten, profitieren sehr von den befeuchtenden und nährenden Qualitäten des Ghees. Die Gelenke werden "geschmiert" und trockene Haut und das Gefühl von ausgetrocknet sein, kann sich durch die Einnahme verbessern. Zudem wird das Ghee für seine Fähigkeit geschätzt, tief in das Gewebe vorzudringen, Vitamine und Mineralstoffe dorthin zu bringen, wo der Körper sie braucht.
Du kannst das Ghee wunderbar zum Kochen, Braten oder Backen verwenden, da es auch bei grosser Hitze nicht an Qualität verliert. Zudem kann es zur Körperpflege verwendet werden.
Für 1 Einmachglas ca. 500 ml brauchst du:
500g Butter (ungesalzen)
kleines Sieb mit sehr feinen Maschen
Haushaltspapier
Einmachglas
Zubereitung:
Die Butter im Topf offen bei schwacher Hitze langsam schmelzen lassen.
Die Butter zum kochen bringen, bis sie schäumt. Dann offen bei schwacher Hitze köcheln lassen. Nicht umrühren.
Den weissen Schaum mit dem Sieb oder Löffel abschöpfen. Das Ghee ist fertig, wenn es goldgelb und so klar ist, dass du den Topfboden sehen kannst. Das dauert bei der Menge ca. 20 Minuten.
Zum Schluss das Ghee langsam durch das Sieb welches mit Haushaltspapier ausgelegt ist in das verschliessbare, sterilisierte Einmachglas giessen. Auskühlen lassen, mit Deckel verschliessen. Es ist bei Raumtemperatur ca. ein halbes Jahr haltbar.






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